Die Besten aller Klassen - TÜV Report 2023

Die erste HU ist für die meisten Autos keine große Hürde. Einige nehmen sie aber noch deutlich lockerer als andere, wie die TÜV-Statistik zeigt.

SP-X/Berlin. Die Mängelstatistik der deutschen TÜVs gilt als wichtiges Indiz für die Qualität von Autos. Auf Basis der Hauptuntersuchungen in den vergangenen zwölf Monaten haben die Prüfer in sechs Fahrzeugklassen die Pkw mit den wenigsten und den meisten Mängeln ermittelt. Mercedes dominiert das Positiv-Ranking.

Ausgewertet hat der Dachverband VdTÜV die Ergebnisse der jeweils ersten HU. Die bestritt unter den Kleinstwagen der Kia Picanto am erfolgreichsten – lediglich bei 3,6 Prozent der Fahrzeuge waren erhebliche Mängel zu finden. Schlusslicht im Einstiegs-Segment ist der als Neuwagen nicht mehr erhältliche Ford Ka+ mit einer Quote von 7,5 Prozent.

Bei den Kleinwagen schneidet der Honda Jazz mit einer Mängelquote von 2,7 Prozent am besten ab, die rote Laterne trägt der Renault Clio mit 7,1 Prozent. Im Kompakt-Segment liegt die Mercedes A-Klasse mit 2,8 Prozent in Front, Letztplatzierter ist der Dacia Logan mit 11,6 Prozent.

Auch in der Mittelklasse schneidet mit dem Volvo V40 ein Modell eines Premiumherstellers am besten ab. Der schwedische Fünftürer wird nur in 3 Prozent der Fälle beanstandet, während der Skoda Superb mit 8 Prozent am Ende des Rankings liegt. Bei den SUV dominiert der Mercedes GLC, der mit einer Mängelquote von 2,3 Prozent aufwartet. Deutlich mehr Ärger kann der Citroen C3 Aircross machen, der in 9,4 Prozent der Fälle erhebliche Mängel aufweist.

Bei den Vans liegt mit der B-Klasse erneut ein Mercedes in Front, der mit einer Mängelquote von 2 Prozent außerdem den Gesamtsieger aller Klassen stellt. Mit 9,4 Prozent findet sich der VW Sharan am Schluss der Liste.

Holger Holzer/SP-X


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