Ford liftet den Focus - Ein kleines Optik-Upgrade

Der Focus kommt Anfang 2022 mit einigen Neuerungen auf den Markt. Wichtigste Änderung ist ein neues Infotainment-Bediensystem mit einem Touchscreen im XL-Format.

SP-X/Köln. Ford gönnt der 2018 eingeführten vierten Focus-Generation eine umfassende Modellpflege. Der künftig mindestens 22.450 Euro teure Fünftürer sowie der zu Preisen ab 23.650 Euro erhältliche Kombi Turnier zeichnen sich durch eine modifizierte Motorhaube sowie ein in den Kühlergrill gewandertes Markenlogo aus. Auch das Innenleben der dank neuer LED-Technik schmaleren Scheinwerfer setzt mit markanten Tagfahrleuchten neue Akzente. Gehobene Ausstattungslinien verfügen über spezielle LED-Rückleuchten mit abgedunkeltem Mittelteil.

Wichtigste Neuerung im Innenraum ist der 13,2 Zoll große Touchscreen, der als Anzeige- und Bedienoberfläche für Infotainment- sowie Fahrzeugfunktionen wie Klimaanlage dient. Entsprechend aufgeräumter präsentiert sich das modernisierte Cockpit. Mit dem großen Display zieht auch die jüngste Generation des Bediensystems Sync in den Focus. Dieses beherrscht Sprachsteuerung und ist vernetzt. Damit einher gehen Funktionen wie Over-the-Air-Updates oder Routenführung mit Echtzeit-Verkehrsinformationen. Außerdem besteht mithilfe der FordPass App die Möglichkeit einer Status-Fernabfrage oder auch das Anlassen des Motors per Smartphone. Dank SecuriAlert-System wird der Nutzer zudem über Einbruchversuche ins Fahrzeug informiert.

Wie bisher stehen für den Focus mehrere 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner zur Wahl. Basisaggregat bleibt der EcoBoost-Benziner mit 74 kW/100 PS. Das gleiche Triebwerk ist mit 92 kW/125 PS erhältlich. Alternativ gibt es den EcoBoost als Hybrid mit 92 kW/125 PS sowie 114 kW/155 PS. Beide Mildhybride sind nun erstmals mit 7-Gang- PowerShift-Automatikgetriebe bestellbar. Einzig verbleibender Diesel ist ein 1,5-Liter-Aggregat mit 88 kW/120 PS, der wahlweise mit 6-stufiger Handschaltung oder 8-Gang-Automatik bestellbar ist. Die Zweiliter-Diesel mit 110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS (für den ST) entfallen.

Der nun ausschließlich mit 2,3-Liter-Turbobenziner bestellbare ST hat ebenfalls eine optische Auffrischung sowie neue Farben, Felgen und zudem Performance-Sitze erhalten. Die Preise starten hier bei 36.500 beziehungsweise 37.700 Euro (ST Turnier).

Schließlich hat Ford noch das Angebot an Assistenzsystemen erweitert. Der Toter-Winkel-Assistent mit CrossTraffic Alert und Notbrems-Funktion beim rückwärts Ausparken kann nun auch per Lenkeingriff aktiv gegensteuern, sollte bei Spurwechseln Kollisionsgefahr drohen. Eine weitere Systemergänzung ist die Anhängererkennung, die den Sensorbereich des Toter-Winkel-Assistenten automatisch erweitert. Der Fahrer wird künftig im Focus außerdem vor lokalen Gefahren gewarnt. Schließlich gibt es optional LED-Matrixscheinwerfer, die ein Fahren mit Dauerfernlicht ohne Blendung des Gegenverkehrs erlauben.

Mario Hommen/SP-X

 


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