Frühes Facelift - VW ID.3

Der VW ID.3 musste viel Kritik für Innenraum-Ambiente und Software einstecken. Nun bessert VW offenbar nach.

SP-X/Wolfsburg. VW aktualisiert seine Elektro-Limousine ID.3 außen wie innen leicht, stellt das Variantenangebot neu zusammen und erhöht die Preise. Unter anderem wird der Fünftürer im neuen Jahr mit aktualisierter Software ausgeliefert, die schneller arbeiten soll und unter anderem Over-the-Air-Updates ermöglicht. Darüber hinaus sind Aufwertungen bei Ambiente und Materialqualität zu erwarten, Details gibt der Hersteller aber noch nicht preis. Auch, wie umfassend die äußerlichen Änderungen ausfallen, lässt sich anhand der nun veröffentlichen Skizzen kaum einschätzen.

Gebaut wird der Mitte 2020 eingeführte Kompaktwagen künftig nicht nur in Zwickau und Dresden, sondern auch im Stammwerk Wolfsburg. Trotzdem bleibt es bei längeren Lieferzeiten: Wer jetzt bestellt, erhält das Auto im vierten Quartal 2023. Zudem müssen Kunden tiefer in die Tasche greifen. Statt wie bis her bei rund 38.000 Euro, startet der ID.3 nun bei 44.000 Euro, trägt aber serienmäßig Leichtmetallfelgen und verfügt immer über das größere, bisher aufpreispflichtige Mitteldisplay.

Holger Holzer/SP-X

 


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